Call of Duty: Black Ops 4 - Lootboxen werden nach Fanprotest angepasst

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    Die Reserve Cases wurden verändert, allerdings bleiben einige Kritikpunkte weiter bestehen.






    Seit dem 19. Februar 2019 läuft in Call of Duty: Black Ops 4 Operation Grand Heist, eine Erweiterung, die unter anderem eine neue Spezialistin, neue Blackout Karten und neue Items für den Schwarzmarkt mit sich brachte. Allerdings wurden auch ein paar Dinge am Gameplay geändert, die vielen Spielern sauer aufstießen.


    Reserve Crates vs. Reserve Cases



    Genauer geht es um die Reserve Crates und Reserve Cases. Beide sind eine Art Lootbox, allerdings ist die erste nur mit Echtgeld zu erwerben, während die zweite durch reines Spielen verdient werden kann. Aber gerade damit gab es jetzt Probleme.

    Bis vor dem Grand Heist-Update gab es Reserve Cases nach bestimmten Spielzeiten. Zusätzlich funktionieren sie wie die ehemalige Reserve und schütten ein zufälliges Item bei jedem Stufenaufstieg in der laufenden Saison aus. Jeder, der in der vorherigen Operation Absolute Zero über Stufe 100 kam, wurde ebenfalls belohnt.


    Mit Grand Heist hatte sich das jetzt insofern geändert, dass nach Stufe 100 keine Belohnungen mehr gibt, auch ein Stufenaufstieg wird nicht mehr mit zufälligen Items honoriert. Den Fans stieß das sauer auf, zum einen, weil so alle einen Nachteil hätten, die besonders viel Zeit in das Spiel steckten. Zum anderen, weil in den Kisten auch Items stecken, die die Spiledynamik beeinflussen können.


    Verbesserungen nach Beschwerden



    Entwickler Treyarch hat das jetzt geändert. Ab sofort werden die alten Voraussetzungen für die Belohnungen wieder in Kraft gesetzt, erklärten Vertreter des Studios auf Reddit.


    "Tägliche Stufenaufstiege nach Stufe 100 funktionieren ab jetzt wieder genau wie vorher, und garantieren ein Case für jede Stufe für Spieler aller Modi, damit Reserven, wie ursprünglich gepant, früher und mit einer höheren Frequenz als zuvor verdient werden können."


    Tatsächlich wurde die Rate, mit der Spieler die Cases gewinnen könnne, verdoppelt. Bis jetzt berichteten Fans, dass sie im Schnitt zwei Stunden brauchen würden, um einen Case nur durchs Spielen zu verdienen. Jetzt soll es nur noch halb so lange dauern.



    Außerdem bekommen alle, die in der Zeit seit dem Start von Grand Heist über die Stufe 100 aufgestiegen ist, bekommt nachträglich genau so viele Cases, wie er oder sie verdient hätte, wenn die alten, bzw. dann neuen Regeln noch in Kraft wären.


    Probleme bestehen



    Treyarch hat also auf seine Fans gehört und die größten Kritikpunkte eliminiert. Es gibt jedoch noch einige andere Probleme, die Spieler anmerken. Beispielsweise sind manche Items, wie der Vacation Hudson Skin oder Waffen, die die Spieldynamik beeinflussen, trotzdem nur in Lotboxen zu bekommen.

    Und wenn in einem kostenpflichtigen Crate drei und in einem Case nur ein Item enthalten sind, sind Spieler, die kein Geld ausgeben wollen, weiter im Nachteil.

    Was haltet ihr von den Veränderungen?




    Quelle